Heft 1/2006: Die Popularität des Sachbuchs

Editorial
von David Oels, Stephan Porombka und Erhard Schütz

In der Literaturwissenschaft hat sich durchgesetzt, neben den drei Gattungen Epik, Lyrik und Dramatik mit einigem Abstand noch eine vierte zu platzieren: die der „Sach- und Gebrauchstexte“. Die Anregung geht zuletzt auf Friedrich Sengle zurück, der 1967 gefordert hat, den Literaturbegriff derart zu erweitern, dass „neben dem engeren Bereich der Dichtung“ auch das zum Gegenstand für die literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung werden muss, was im engeren und weiteren Sinn Non Fiktion ist: „die Biographie und die Autobiographie, der Dialog, die Rede, die Predigt, das Tagebuch, der Aphorismus, der Brief, der Essay und die anderen Formen der Publizistik, die verschiedenen Formen der wissenschaftlichen Literatur und viele andere altbewährte oder neu entstehende literarische Formen“.[1]

In diesem Vorschlag drückt sich zuallererst ein Legitimationsproblem der Germanistik jener Zeit aus, die durch die Erweiterung ihres Zuständigkeitsbereichs ihren gesellschaftlichen Leitanspruch wahren will. Der weite Literaturbegriff soll den Anschluss an die Alltags- und Populärkultur und durch diese Leitmedien der Gegenwart an gegenwärtige Probleme, Fragestellungen und Aufgaben sichern.

Über diesen unmittelbaren Zeitbezug hinaus aber wird mit Sengles Vorschlag (und mit der sich daran anschließenden Debatte) eine Auseinandersetzung aufgenommen, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in ganz unterschiedlichen Versuchen endete, die literarischen Gattungen möglichst einfach und doch möglichst exakt zu bestimmen. Die Aufteilung in drei Gattungen, wie sie im Programm des deutschen Idealismus festgelegt und von der Literaturwissenschaft später übernommen wurde, stellt dabei, wie Georg Jäger herausgearbeitet hat, „eine Ausnahme“ dar: „Die Mehrzahl der Poetiken unterscheidet sich [bis 1850] in ihrer undogmatischen Art wohltuend vom Idealismus, der eine Reihe traditioneller Gattungen absprechend abtut. Sie versuchen, die tatsächliche Produktion der Gegenwart und Vergangenheit theoretisch zu systematisieren, ohne einer allgemein geübten Gattung das Lebensrecht zu bestreiten.“[2] Experimentiert wird mit vier- und fünfklassigen Aufteilungen, eingeführt werden emotionalistische und psychologische Schemata, orientiert wird sich an Seelenkräften und Stilhaltungen und vielem anderen mehr.

Das Ausgangsproblem, das sich den Poetiken stellt, ist die Zuordnung der didaktischen und der beschreibenden literarischen Formen, denen im Zuge der Autonomisierung der Künste die eigentliche Zugehörigkeit zur Literatur abgestritten wird. Das neue Problem aber, das sich den Poetiken stellt, ist die Zuordnung (nicht-)fiktionaler Formen, die zusehends das publizistische Feld bestimmen. Schriftsteller schreiben eben zur Mitte des 19. Jahrhunderts längst nicht mehr nur „Dichtung“. Stattdessen wird das Werk eines Autors als eine Einheit konzipiert, die Gedichte, Dramen und Romane ebenso umfasst wie autobiographische Texte, Briefe, Gespräche, Beiträge für die Zeitung. Ausgerechnet Goethe, mit dessen „Naturformen“ die Literaturwissenschaft ihre idealistische Dreiteilung der Gattungen später rechtfertigte, wird dabei zum klassischen Problemfall. Zwar hat Goethe selbst mit seinem Konzept der Naturformen der Dichtung die Dreiteilung bevorzugt (was den Germanisten Julius Petersen noch 1939 veranlasst hat, ein bis in die sechziger Jahre hinein gängiges geschlossenes Kreismodell aller echten Dichtungsarten zu entwerfen[3]). Doch besteht der größte Teil seiner Werke aus nicht-fiktionalen Texten, die man zwar den Dichtungen nachordnen kann, die man aber von den ersten Ausgaben an nicht nur als bloßes Zusatzmaterial zum eigentlichen Werk zu verstehen sich traut.

Die idealistische Dreiteilung der Gattungen ist also heikel, weil sie von Beginn an die tatsächlichen Produktionsverhältnisse aus dem Blick verliert und sich auf einen Literaturbegriff einschwören muss, der schon um 1850 nicht mehr mit den literarischen Entwicklungen Schritt halten kann. Durch den Versuch, ein überzeitlich gültiges System zu schaffen, können Neuerungen nur als Bastarde oder Verfallsformen wahrgenommen werden, die im besten Fall notdürftig im bestehenden System unterzubringen, im Normalfall aber aus dem Bereich der echten Literatur zu verbannen sind. Demselben Druck unterliegt auch die historische Literaturproduktion: Entweder werden ursprüngliche Intentionen, Entstehungs- und Wirkungskontexte ignoriert oder marginalisiert – wie beispielsweise bei der Lehrdichtung – oder als unbedeutendere Vorformen klassifiziert, wenn sie überhaupt wahrgenommen werden.

Noch an Friedrich Sengles Vorschlag von 1967, neben den drei anerkannten eine vierte Gattung zu etablieren, ist die Wirkungsmächtigkeit dieser Einteilung und Ausgrenzung abzulesen. Denn eingeordnet wird in dieser vierten Gattung, einer Art „Ergänzungsklasse“ (wie schon 1806 die Kategorie für die kleineren Formen in der Ästhetik von Bouterwek hieß[4]), was in die anderen nicht recht passen will. Dass sich dabei Biographie, Autobiographie, Rede, Predigt, Tagebuch, Aphorismus, Brief, Essay zusammen mit den „anderen Formen der Publizistik“, den „verschiedenen Formen der wissenschaftlichen Literatur“ und dazu dann noch „viele[n] andere[n] altbewährte[n] oder neu entstehende[n] literarische[ n] Formen“ in einem Zusammenhang wieder finden, zeigt: Auch hier wird nicht wirklich über die Funktion der Non Fiktion nachgedacht; es wird nur ein weitgehend unüberschaubarer Bereich ausgemacht, auf dem der Anschluss an die Gegenwart stattfinden soll, während sonst alles so weiter laufen soll wie zuvor.

Schaut man sich Binnendifferenzierungen der „vierten Gattung“ an, wird der Eindruck bestätigt, dass hier alles zusammenpassen muss, was sonst nicht passen will. „Sach- und Gebrauchstexte“ werden unterteilt in Texte privaten Gebrauchs (Brief, Tagebuch, Autobiographie, Memoiren), wissenschaftliche Gebrauchstexte (Traktat, Abhandlung, Aufsatz, Essay, Monographie, Biographie, Rezension, Kommentar, Protokoll), didaktische Gebrauchstexte (Rede, Predigt, Vortrag, Vorlesung, Referat, Sachbuch, Schulbuch, Formen des Schulaufsatzes) und publizistische Gebrauchstexte (Nachricht, Bulletin, Chronik, Bericht, Reportage, Interview, Leitartikel, Glosse, Feuilleton, Flugblatt, Pamphlet, Anzeige, Werbetexte …).[5] Oder aber es wird gleich auf weitere Differenzierungen verzichtet und der Essay (um dessen per Definition wenig scharfe Grenzen man weiß) zum Synonym der „vierten Gattung“ erklärt.[6]

Für dieses abenteuerliche Sammelsurium gibt es allenfalls ein Kriterium, das Einheit schafft: Die Gattung umfasst offensichtlich alles, was nicht-fiktional genannt wird, aber fortwährend die Grenzen von Fiktion und Nicht-Fiktion, von Literatur und Nicht-Literatur kreuzt. Während zu den ersten drei Gattungen gezählt wird, was die etablierte Gattungslehre bestätigt, wird in der vierten versammelt, was sie wieder über den Haufen wirft und eine Unruhe erzeugt, die darauf drängt, neue Gattungsgrenzen und damit immer wieder andere Gattungen zu generieren. Folgerichtig werden die „Sach- und Gebrauchstexte“ zwar durch eine Literaturwissenschaft, die mit dem erweiterten Literaturbegriff arbeitet, zur „anderen“ Gattung erklärt. Tatsächlich aber wird damit ein Bereich markiert, von dem aus die „anderen“ Gattungen experimentell erzeugt werden und für den die literaturwissenschaftlichen Zugriffe überhaupt erst einmal neu justiert werden müssen.

Es ist der Vorteil einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft, dass sie die Produktivität dieser Experimente und die von ihnen erzeugte Unruhe besser in den Blick bekommt. Das liegt nicht nur daran, dass sie die Alltagskultur und die populäre Kultur als Gegenstand der Forschung nicht nur duldet. Sie versteht sie als notwendigen Bestandteil der eigenen Arbeit, ohne den das, was als kulturelle Funktion „hoher“ oder „ernster“ Kunst gilt (und in die drei „echten“ Gattungen passt), gar nicht zu verstehen ist. Eine kulturwissenschaftlich orientierte Literaturwissenschaft interessiert sich für Produktionssysteme aller Art, in denen Kultur Bedeutung herstellt, stabil hält, in Frage stellt und neu zusammensetzt. So operiert sie nicht mit überzeitlichen oder gar „organischen“ Modellen. Sie bevorzugt das Bild des diskursiven Netzwerks, in dem immer auch Neues entsteht, mit dem vorher nicht zu rechnen war. Mit dem Rückgriff auf das Prinzip des Netzwerks lassen sich die Strategien, mit denen sich Kultur etwas über sich selbst erzählt und dabei Bedeutung herstellt, umfassend untersuchen. Die Grenzen von Literarischem und Nicht-Literarischem, Fiktionalem und Nicht-Fiktionalem sind dabei nicht als Trennlinien von Interesse, sondern als Unterscheidungen, die Bedeutungen auf je ihre Weise generieren.

Für den Umgang mit der „vierten Gattung“ ist das entscheidend. Denn die gilt hier nicht mehr als Ergänzungskategorie, in der versammelt wird, was zu den anderen dreien nicht passen mag, aber immerhin Gegenwartsbezug und Legitimation der Literaturwissenschaft notdürftig sichert. „Sach- und Gebrauchstexte“ können viel besser als das verstanden werden, was – die Grenzen zwischen Literarischem und Nicht-Literarischem, Fiktionalem und Nicht-Fiktionalem kreuzend – Irritationen und Ordnungen schafft, über die sich neue kulturelle Beschreibungs-, Erzählungs- und Reflexionsmodelle als „Arsenal der anderen Gattungen“ entwickeln. Dieses Interesse an den kulturellen und damit immer schon öffentlichen Selbstbeschreibungsmustern beinhaltet notwendig auch ein starkes Interesse an den Formen dieser Öffentlichkeit, allen voran am Markt.

Von hier nimmt die Zeitschrift Non Fiktion ihren Ausgang. Im Mittelpunkt stehen die nicht-fiktionalen Textformen, die von der Literaturwissenschaft bislang in der Ergänzungskategorie geführt werden. Non Fiktion will diesen Textformen nicht feste Plätze anweisen. Non Fiktion interessiert sich für die nicht-fiktionalen Textformen, um an ihnen die eigentümliche Dynamik zu bestimmen, die die kulturelle Bedeutungsproduktion so schwer fassbar macht. Gefragt wird, wo und wie jeweils die Grenzen zwischen Literatur und Nicht-Literatur, zwischen Fiktion und Nicht-Fiktion gezogen werden und welche kulturellen Irritationseffekte und Ordnungsmuster dabei entstehen. Allerdings muss nicht jeder Aufsatz, der in Non Fiktion erscheint, sich zum Programm einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft bekennen, zumal auch Wissenschaftler anderer Disziplinen, Journalisten, Autoren, Lektoren und Buchhändler aus ihrer je eigenen Perspektive zu Non Fiktion beitragen. Versammelt werden sollen also vorzugsweise Diskussionsbeiträge, mit denen sich die Produktivität der anderen Gattungen beobachten und vielleicht auch besser verstehen lässt.

In der ersten Ausgabe widmen wir uns – nicht zuletzt weil die Zeitschrift aus einem thematisch ähnlich gelagerten Forschungsprojekt hervorgegangen ist[7] – dem populären Sachbuch, das von der Literaturwissenschaft bislang ignoriert wurde, weil es zum einen zur Populärkultur gehört und zum anderen eben jener „vierten Gattung“ zugeordnet wird, in der die Gegenstände nicht nur fest eingeordnet, sondern auch aus dem Blickfeld beseitigt werden. Folgt man der oben genannten Aufteilung, gehört das Sachbuch zur Abteilung „didaktische Gebrauchstexte“, zusammen mit dem Referat, dem Schulbuch, der Vorlesung, der Predigt … Wer aber ein Buch von Wilhelm Bölsche, Bruno H. Bürgel, Anton Zischka, C.W. Ceram, Erich von Däniken, Robert Jungk, Peter Lauster 9 oder Stefan Klein aufschlägt, wird sofort bezweifeln, dass sich mit „Didaktik“ und „Gebrauch“ der eigentliche Energiekern der Bestseller- Erfolge dieser Autoren fassen lässt. Gerade das populäre Sachbuch entsteht zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts als Format, das nicht mehr auf die popularisierende Vermittlung von Wissen, sondern auf Unterhaltung setzt. Das populäre Sachbuch verwendet dabei Erzählmuster, die aus der Literatur geborgt sind und die wiederum auf die Literatur zurückwirken. In populären Sachbüchern werden die Geschichten aufbewahrt, mit denen die Kultur sich selbst erzählt. Sachbücher bieten Weltbilder an. Und sie machen Angebote für die Bestätigung lebensweltlicher Befindlichkeiten. Mit den Erklärungsmustern, die sie verwenden, konservieren sie die Fragestellungen und die Antwortmöglichkeiten jener Zeit, in der sie erschienen sind und gelesen wurden.

Andreas W. Daum zeigt in seinem Beitrag, wie die (literatur)wissenschaftliche Marginalisierung des Sachbuchs und der „anderen Gattungen“ seit Mitte des 19. Jahrhunderts auch die Wissenspopularisierer trifft.

Georg Eichinger und Safia Azzouni widmen sich zwei Sachbuchautoren, die zu den erfolgreichsten in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehören: Bruno H. Bürgel und Wilhelm Bölsche. Diese beiden Autoren können je auf ihre Art als Übergangserscheinungen zwischen den eher an der Wissenspopularisierung orientierten Autoren des 19. Jahrhunderts zu den deutlicher am Markt orientierten Unterhaltungsschriftstellern des 20. Jahrhunderts gelten.

Wie rowohlts deutsche enzyklopädie in den fünfziger Jahren gerade deshalb zum Erfolg werden konnte, weil sie als nicht-populäre Reihe vermarktet worden ist, zeigt David Oels an einer bisher unveröffentlichten Liste, die Kurt W. Marek (alias C.W. Ceram) 1954 zusammengestellt hat.

Michael Schikowski erklärt das Sachbuch aus der Perspektive des Marketings. Er führt vor, wie der Markt im Allgemeinen und der Buchhandel im Besonderen dem schillernd Uneindeutigen dieser Gattung nicht beikommt, obwohl er zu einem nicht geringen Teil seinen Umsatz durch Sachbücher bestreitet.

Stephan Porombka zeigt, dass das Sachbuch, zumal das populäre, im Gegensatz zu einer sich autonom setzenden „Literaturliteratur“, dem eigenen poetologischen Anspruch nach einer Vielzahl von äußeren und inneren Gesetzmäßigkeiten zugleich gehorcht. Weil das so ist, können für das Sachbuchschreiben Regeln aufgestellt werden, die deutlich machen, wie gute Sachbücher funktionieren. Porombka führt aber vor, warum das strikte Befolgen solcher Regeln allein nicht genügen kann, um ein „verdammt gutes Sachbuch“ zu schreiben. Und er erklärt, warum die Unterschiede zwischen Sachbuch und Literatur gerade von den Sachbuch-Autoren aufgehoben und mit ihren vielfältigen Wechselwirkungen operationalisiert werden müssen.

Der Sachbuchautor Stefan Klein erläutert im Werkstattgespräch die Poetik, die seinem Bestseller Die Glücksformel zugrunde liegt. Und er erklärt, warum man Sachbucherfolge auch dann nicht planen kann, wenn man sich an bekannte Erfolgsmuster hält.

Jens Dehning schließlich erklärt, wie sich Sachbuchlektoren zwischen schnellen Trends und den großen ästhetischen und thematischen Klimaveränderungen ihre Programme bauen und dabei gleichermaßen auf die eigene Intuition, auf den Zufall und auf die Medien vertrauen.

Non Fiktion wird sich in jeder Ausgabe einem Schwerpunktthema widmen, dazu ein Werkstattgespräch mit einem Sachbuchautor, -lektor oder -verleger drucken, Miszellen und andere kleine Beiträge bringen, um Stück für Stück die Experimente des nicht-fiktionalen Erzählens vorzustellen. Nicht zuletzt sollen Sachbuchlektoren und Marketingexperten in kleinen Essays aktuelle Entwicklungen auf dem Sachbuchmarkt pointieren. Zudem wird Non Fiktion ab dem nächsten Heft stets eine Sammelbesprechung der wichtigen Literatur zum Schwerpunktthema enthalten. Mit dieser Zusammenstellung will Non Fiktion auf programmatische Weise Theorie und Praxis verbinden.

Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich, im Juni und im Dezember. Das nächste Heft hat den Schwerpunkt „Doku-Fiktion“ (2/2006). Es folgen „Der Kanon der Sachliteratur“ (1/2007) und „Sachliches Erzählen in der Weimarer Republik“ (2/2007).

David Oels, Stephan Porombka, Erhard Schütz

www.non-fiktion.de

Berlin und Hildesheim im Juni 2006

1 Friedrich Sengle: Die literarische Formenlehre. Vorschläge zu ihrer Reform, Stuttgart 1967, S. 10ff..

2 Georg Jäger: Das Gattungsproblem in der Ästhetik und Poetik von 1780 bis 1850, in: Zur Literatur der Restaurationsepoche 1815-1848. Forschungsreferate und Aufsätze, hrsg. v. Jost Hermand und Manfred Windfuhr, Stuttgart 1970, S. 371-404, hier S. 381.

3 Vgl. Julius Petersen: Die Wissenschaft von der Dichtung. System und Methodenlehre der Literaturwissenschaft, Bd. 1: Werk und Dichter, Berlin 1939, S. 124.

4 Fr. Bouterwek’s Aesthetik, Leipzig 1806 [Nachdruck: Hildesheim 1976].

5 Horst Belke: Gebrauchstexte, in: Grundzüge der Literaturwissenschaft, hrsg. v. Heinz Ludwig Arnold und V. Sinemus, München 1973, S. 324.

6 So jüngst Marcel Reich-Ranicki, der den entsprechenden Schuber seines Kanons so betitelte, obgleich der eigentlich „nichtfiktionale Prosa von hoher literarischer Bedeutung“ verschiedener Art versammle. Vgl. http://www.derkanon.de/essays [Stand 11.06.2006].

7 Siehe dazu www.sachbuchforschung.de.