Recht (nach Erscheinen)

Merkwürdige Rechtsfälle als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Nach dem französischen Werk des Pitaval durch mehrere Verfasser ausgearbeitet und mit einer Vorrede begleitet herausgegeben von Schiller. 4 Bde. Jena 1792-1795. (Neu: Schillers Pitaval. Merkwürdige Rechtsfälle als ein Beitrag zur Geschichte der Menschheit. Kommentiert und herausgegeben von Oliver Tekolf. Eichborn: Frankfurt 2005.)

Anselm von Feuerbach: Merkwürdige Kriminalrechtsfälle. Gießen 1808 und 1811

Anselm von Feuerbach: Aktenmäßige Darstellung merkwürdiger Verbrechen. 2 Bde. Gießen 1828–1829.

Anselm von Feuerbach: Kaspar Hauser. Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen. Ansbach 1832.

Willibald Alexis und Julius Eduard Hitzig: Der neue Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Criminalgeschichten aller Länder aus älterer und neuerer Zeit. 60 Bde. Brockhaus: Leipzig, 1842-1890.

L. F. Meissner: Aus den Papieren eines Polizeikommissärs. Wiener Sittenbilder. Reclam: Leipzig 1892-94.

Maximilian Harden: Prozesse. Reiß: Berlin 1913.

Ubald Tartaruga (pseudonym Ehrenfreund): Der Wiener Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Kriminalprozesse aus Alt- und Neu-Wien. 3 Bde. 2. bedeutend vermehrte und reich illustrierte Auflage. C. Barth: Wien, Leipzig 1924.

Hugo Friedländer: Interessante Kriminalprozesse von kulturhistorischer Bedeutung. Darstellung merkwürdiger Rechtsfälle aus Gegenwart und Jüngstvergangenheit. 11 Bde. Berliner Buchversand: Berlin 1911-1921.

Egon Erwin Kisch: Prager Pitaval. Verlag Erich Reiß: Berlin 1931.

Jürgen Thorwald: Die ungeklärten Fälle. Steingrüben: Stuttgart.

Jürgen Thorwald: Die Stunde der Detektive. Werden und Welten der Kriminalistik. Droemer Knaur: Zürich 1965. Wieder unter dem Titel: Das Jahrhundert der Detektive. Wege und Abenteuer der Kriminalistik.

Ferdinand von Schirach: Verbrechen. Stories. Piper: München 2009.

Ferdinand von Schirach: Schuld. Stories. Piper: München 2010.

Martin Block und Birgit Schulz: Die Anwälte. Eine deutsche Geschichte. Fackelträger: Köln 2010.

Recht (Sekundärliteratur)

Andreas von Arnauld: Was war, was ist – und was sein soll. Erzählen im juristischen Diskurs. In: Christian Klein und Matías Martínez: Wirklichkeitserzählungen. Felder, Formen und Funktionen nicht-literarischen Erzählens. J. B. Metzler: Stuttgart 2009. S. 14-50.

Philipp Müller: Auf der Suche nach dem Täter. Die öffentliche Dramatisierung von Verbrechen im Berlin des Kaiserreichs. Campus: Frankfurt 2005.

Nicolas Pethes: Vom Einzelfall zur Menschheit. Die Fallgeschichte als Medium der Wissenspopularisierung in Recht, Medizin und Literatur. In: Popularisierung und Popularität. Hrsg. Gereon Blaseio, Hedwig Pompe und Jens Ruchatz. Dumont: Köln 2005. S. 63-92.

Jörg Schönert (Hrsg.): Erzählte Kriminalität. Zur Typologie und Funktion von narrativen Darstellungen in Strafrechtspflege, Publizistik und Literatur zwischen 1770 und 1920. Niemeyer: Tübingen 1991.